"Tu etwas Mond an das, was du schreibst."

Jules Renard

Mein Selbstverständnis als Autorin

 

Mit Sehnsucht im Herzen schreibt es sich gut. Mit der Sehnsucht danach, ein bestimmtes Gefühl zu wecken.

 

Wie fühlt es sich für mich an?

 

Wie wenn man in dunkler Nacht in den Sternenhimmel guckt und die tiefe Stille plötzlich unsagbar laut wird.

 

Wie wenn man dem Rauschen des Meeres lauscht und der Herzschlag mit den Wellen verschmilzt.

 

Wie wenn man die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen Winter im Gesicht spürt und wieder zu leben anfängt.

 

Wie wenn man am Ende einer Geschichte weinen muss, weil sie so traurig ist und es trotzdem genießt, weil das Gefühl so tief ist.

 

So soll es sich anfühlen. Das Schreiben. Und das Lesen.